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KULTURGEMEINSCHAFT

Die Kulturgemeinschaft Oberallgäu e.V. hat in den mehr als fünfzig Jahren ihres Bestehens der Bevölkerung des Oberallgäus satzungsgemäß geistiges und künstlerisches Kulturgut vermittelt.

Über 600 Theatervorstellungen wurden geboten; die bekanntesten Ensembles des deutschsprachigen Raumes gaben sich in Immenstadt ihr „Stelldichein“.
Theaterabende mit Schauspielern/innen, aus Film und Fernsehen bekannt, waren Höhepunkte in der Hofgarten-Stadthalle in Immenstadt und anderen Aufführugsorten im südlichen Oberallgäu.

Jährlich lud die Kulturgemeinschaft Oberallgäu e.V. die Oberallgäuer Bürger zu beachtlichen Konzerten ein. Hier sei an das mehrmalige Engagement der Bamberger Symphoniker und an verschiedene Staatsorchester erinnert. Hervorzuheben ist der einmalige Konzertabend mit den Moskauer Symphonikern, die Immenstadt als zweiten Spielort im Verlauf ihrer ersten „Westreise“ ausgesucht hatten.

Unser Ziel ist es, der Oberallgäuer Bevölkerung weiterhin bestes Kulturgut anzubieten.
Wegen der Schließung der Hofgarten-Stadthalle im Jahr 2021 finden die Theatergastspiele in den umliegenden Stadthallen, mit Schwerpunkt in Sonthofen statt.

Nächste Vorstellungen

Donnerstag, 08. Oktober 2026
Donnerstag
08.
Oktober
2026
20:00 Uhr | Haus Oberallgäu, Sonthofen
Es war die Lerche

»Romeo und Julia«: das größte Liebespaar aller Zeiten. Willst du schon gehn? Der Tag ist ja noch fern, wer kennt nicht diese liebenden Worte. Doch ihre Liebe konnte nur durch den dramatischen Tod der beiden ihren mystischen Charakter erhalten und zur Vollkommenheit gelangen. Einfach perfekt! Doch was wäre geschehen, wenn Julia rechtzeitig erwacht wäre? Ephraim Kishons Komödie Es war die Lerche erzählt eine satirische Fortsetzung von Romeo und Julia. Die Handlung setzt 29 Jahre nach dem vermeintlichen Tod des berühmtesten Liebespaares ein: Julia erwacht rechtzeitig, Romeo und sie heiraten – und leben nun im Verona des Jahres 1623 einen ernüchternden Ehealltag. Romeo ist ein erschöpfter Ballettlehrer, Julia eine nicht mehr ganz jugendliche Hausfrau, und ihre pubertierende Tochter Lucretia hält die Eltern für völlig inkompetent in Liebesdingen. Die einstige große Leidenschaft ist Routine und Streit gewichen. Unerwartet erscheint der Geist William Shakespeares, der sein Werk „vollenden“ und die beiden endlich in den Tod treiben möchte. Doch Lucretia verliebt sich in den Dichter und will mit ihm die Welt und die Liebe entdecken, was Romeo strikt ablehnt. Das Stück lebt von humorvollen Konflikten, pointierten Dialogen und zahlreichen kunstvoll eingearbeiteten Shakespeare-Zitaten.

Ein Gastspiel des Neuen Globe Theater, Potsdam

Im Abo Immenstadt enthalten