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Die Geschichte vom Kalif Storch

Kinderstück von Walter Weyers und Peter Kesten

nach dem gleichnamigen Märchen von Wilhelm Hauff.

 

Hätten der Kalif Chasid und sein Großwesir Mansor auch nur im geringsten geahnt, auf was sie sich da einlassen, niemals hätten sie von dem geheimnisvollen Krämer das noch viel geheimnisvollere Zauberpulver gekauft, mit dessen Hilfe man sich nach Belieben in Tiere und wieder zurück in Menschengestalt verwandeln kann!

Da sie aber nicht wussten, dass der Krämer eigentlich der böse Zauberer Kaschnur ist, der schon lange auf eine Gelegenheit wartet, sich am Kalifen zu rächen, kommt alles, wie es kommen muss:

Einmal in Störche verwandelt, amüsieren die beiden sich so köstlich über das Geplapper der anderen Störche, dass sie sich vor Lachen den Bauch halten müssen. Doch das war streng verboten, weil man sonst den Zauberspruch, mit dem man wieder Menschengestalt annehmen  kann, vergisst. Aber wer hält sich schon an Gebrauchs­anweisungen?

Nun ist guter Rat teuer. Zurück in die Stadt und in den Palast können sie nicht, weil Störche da nichts verloren haben (außer im Zoo) und außerdem der böse Zauberer Kaschnur inzwischen neuer Kalif geworden ist.

Und das Leben in der Tierwelt ist auch nicht so einfach wie gedacht. Frösche essen, ständig auf einem Bein balancieren und viele Gefahren durchstehen ist halt nichts für Störche, die früher einmal Menschen waren.

Gottseidank treffen die beiden dann irgendwann auf die Eule. Und die Eule weiß nicht nur Rat, sondern ist auch eine richtige verzauberte Prinzessin, wie sich das im Märchen gehört. Gemeinsam mit ihr gelingt es, Kaschnur zu überlisten. Doch wie, das wird noch nicht verraten ...

Landestheater Schwaben

 

Donnerstag, 12. März 2015, 9 Uhr, Haus Oberallgäu Sonthofen

 

 

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