Kulturgemeinschaft Oberallgäu e.V.
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43. Symphoniekonzert                               der Kulturgemeinschaft Oberallgäu

Mit den Stuttgarter Philharmonikern
Leitung: Yoel Gamzou
Solist: Prof. Gerhard Oppitz
Programm:
Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73
Alexander Glasunow
Sinfonie Nr. 6 c-Moll op. 58

 

Samstag, 23. April 2016, 18.00 Uhr im HOFGARTEN IMMENSTADT

 

Der Vorverkauf hat begonnen.

Karten: Buchhandlung Lindlbauer, Tourist-Info Sonthofen, Allgäuer Zeitung, München Ticket oder karten100@web.de

Die Stuttgarter Philharmoniker wurden im September 1924 gegründet. Die Zusammenarbeit mit renommierten Dirigenten und Solisten - darunter Leo Blech, Carl Flesch, Hans Knappertsbusch, Hermann Abendroth, Fritz Kreisler, Carl Schuricht und Felix Weingartner - ermöglichte einen raschen künstlerischen Aufstieg.

1933 wurde das Orchester geteilt. Nach Kriegsende fanden sich hauptsächlich Mitglieder des ehemaligen Landesorchesters unter dem Namen "Stuttgartert Philharmoniker" wieder zusammen. Wieder prägten namhafte Chefdirigenten die künstlerische Entwicklung, insbesondere Hans Zanotelli (künstlerischer Leiter von 1972 bis 1985), unter dem sich die Philharmoniker zu einem renommierten Klangkörper mit umfangreichem Repertoire entwickelten.

Im Jahr 1976 übernahm die Landeshauptstadt Stuttgart das Orchester in ihre Trägerschaft. Hohe Anerkennung der künstlerischen Leistungen im In- und Ausland sicherten Chefdirigenten wie Wolf-Dieter Hauschild, Carlos Kalmar und Walter Weller.

Seit Herbst 2015 steht der international erfolgreiche israelische Dirigent Dan Ettinger, zuvor unter anderem Generalmusikdirektor des Nationaltheaters Mannheim und Chefdirigent des Tokyo Philharmonic Orchestra, Musikdirektor und Chefdirigent des Israel Symphony Orchestra, am Pult.

Neben den vielfältigen Aufgaben in mehreren Konzertreihen in Stuttgart - darunter spezielle Kinder- und Familienkonzerte sowie die Reihe "Lauschangriff" für jugendliche Konzertbesucher - gastiert das Orchester regelmäßig in verschiedenen Städten des südwestdeutschen Raumes und gibt jedes Jahr Gastspiele im In- und Ausland. Mitglieder des Orchesters haben sich außerdem in unterschiedlichen Kammermusik-Formationen (Streicher, Bläser) zusammengefunden, die für das Musikgeschehen in Stuttgart und darüber hinaus entscheidende Impulse liefern.

Leider ist Walter Weller im Juni 2015 verstorben

 

Walter Weller - 1939 in Wien geboren - erhielt im Alter von sechs Jahren seinen ersten Violinunterricht. Nach dem Studium an der Hochschule für Musik in Wien wurde er bereits mit 22 Jahren 1. Konzertmeister der Wiener Philharmoniker. Gleichzeitig war er Primarius des Weller-Quartetts, das durch Konzerttourneen in Europa, Asien und Nordamerika internationale Bekanntheit erlangte.

1966 gab Walter Weller sein Debüt als Dirigent. 1969 wurde er an die Wiener Staatsoper verpflichtet. Als Chefdirigent leitete Weller unter anderem die Niederösterreichischen Tonkünstler, das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, das Royal Philharmonic Orchestra London und das Royal Scottish National Orchestra, das ihn zum "Conducter Emeritus" auf Lebenszeit ernannte.

Neben seinen zahlreichen Konzertverpflichtungen war Walter Weller auch als Operndirigent an allen großen Opernhäusern Europas zu Gast, unter anderem an der Staatsoper Wien, an der Deutschen Oper Berlin, der Mailänder Scala oder der Opera Bologna. Ebenso arbeitete Weller mit den prominentesten Orchestern Nordamerikas; Festivals und Orchestertourneen durch Europa, nach Japan und Ostasien ergänzen die Liste seiner vielfältigen Engagements. Weller hat mit den von ihm geleiteten Orchestern zahlreiche Schallplatten- und CD-Einspielungen, darunter den kompletten Zyklus der Beethoven-Symphonien, vorgelegt.

Für sein künstlerisches Schaffen wurde Walter Weller vielfach geehrt; eine besondere Ehrung wurde ihm in Schottland zuteil, wo sein Bild die im Umlauf befindliche schottische 50-Pfund-Note ziert.

 

Quelle: www.stuttgarter-philharmoniker.de

Yoel Gamzou dirigiert die Stuttgarter Philharmoniker

Der junge israelisch-amerikanische Dirigent Yoel Gamzou ist in einer Künstlerfamilie aufgewachsen und begann mit vier Jahren mit dem Cellospiel. Im Alter von 12 Jahren setzte er seine musikalische Ausbildung fort und wandte sich dem Dirigieren zu. Yoel Gamzou ist der letzte Schüler von Carlo Maria Giulini, mit dem er bis zu dessen Tode intensiv zusammenarbeitete und der Gamzous wichtigster Mentor war.

Große internationale Beachtung fand im Jahr 2010 die Veröffentlichung von Yoel Gamzous Vollendung der 10. Sinfonie Gustav Mahlers. Erschienen im Schott-Verlag und uraufgeführt in der Berliner Synagoge, wurde Gamzous Fassung von Mahler-Experten, Presse, Interpreten und Publikum gleichermaßen mit großem Beifall bedacht.

2006 gründete Yoel Gamzou mit dem International Mahler Orchestra (IMO) ein eigenes Orchester, dessen künstlerischer Leiter und Chefdirigent er seitdem ist. Das IMO besteht aus vielversprechenden jungen Solisten und Musikern etablierter europäischer Orchester. Im Herbst 2010 erschien seine erste DVD und CD. Unter den Orchestern, die Yoel Gamzou dirigierte, befinden sich u.a. die Bamberger Symphoniker. Mit den Hamburger Symphonikern verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit. Von 2010 bis 2012 war Yoel Gamzou Chefdirigent der Neuen Philharmonie München.

2007 wurde Yoel Gamzou mit dem Sonder-Förderpreis des Gustav Mahler Dirigierwettbewerbs der Bamberger Symphoniker ausgezeichnet. Im März 2013 wurde er in Brüssel von der European Cultural Foundation mit dem Princess Margriet Award ausgezeichnet.

Gerhard Oppitz, 1953 in Frauenau geboren, begann als Fünfjähriger mit dem Klavierspiel und trat mit elf Jahren erstmals öffentlich auf - mit Mozarts d-Moll-Konzert in Heilbronn. Geprägt hat ihn - neben seinen Lehrern Paul Buck (Stuttgart) und Hugo Steurer (München) - vor allem die Begegnung mit Wilhelm Kempff.

Oppitz sagt dazu: "Er förderte in mir das Poetische und den Mut zur freien Gestaltung. Natürlich muss, um frei gestalten zu können und damit nicht in die Irre zu gehen, die Basis stimmen: Der Respekt vor dem Komponisten, die Ernsthaftigkeit der Auseinandersetzung mit der Form und den Details, die Umsetzung der Vortragsbezeichnungen."

Seine internationale Karriere nahm 1977 ihren Anfang, nachdem er als erster Deutscher den Arthur-Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv gewann, bei dem der neunzigjährige Stifter noch selbst in der Jury saß. Es folgten Konzertreisen durch Europa, Japan und die USA. Von 1981 bis 2013 hatte Oppitz eine Professur an der Musikhochschule München inne.

Gerhard Oppitz hat zahlreiche Schallplatten und CDs aufgenommen und gibt regelmäßig Konzerte in den bedeutendsten Musikzentren der Welt. Er trat als Solist mit renommierten Orchestern auf, unter anderem den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Royal Philharmonic Orchestra, der Staatskapelle Dresden und dem Gewandhausorchester Leipzig. Zu den Dirigenten, mit denen Oppitz wiederholt zusammenarbeitete, zählen Riccardo Muti, Dmitrij Kitaenko, Zubin Mehta und Sir Neville Merriner.

Der künstlerische Werdegang des weltbekannten Pianisten ist von seinem Interesse an der Darbietung vollständiger Werkzyklen für Soloklavier gekennzeichnet: Bachs "Wohltemperiertes Klavier", die Sonaten von Beethoven, Schubert und Mozart.

Vor allem als Brahms-Interpret hat sich Gerhard Oppitz international einen Namen gemacht. Sämtliche Klavierwerke von Brahms hat er in Konzerten zu Gehör gebracht und eingespielt; der 1990 erschienen Gesamtaufnahme folgte 1993 eine Einspielung der beiden Klavierkonzerte von Brahms mit Sir Colin Davis. Die Beethoven-Klaviersonaten hat Oppitz in Tokyo präsentiert, dessen Klavierkonzerte mit dem Leipziger Gewandhausorchester unter Marek Janowski in den Jahren 1995/96 eingespielt.

Seit 2014 ist Gerhard Oppitz Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst, der höchsten Auszeichnung des Freistaats Bayern - einer seiner Vorgänger als Träger dieses Ordens war Johannes Brahms ...

 

Quelle: www.crescendo.de; www.concerto.de

Samstag, 23. April 2016, 18.00 Uhr
HOFGARTEN IMMENSTADT

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